Solarstrom
   

 

Photovoltaik

Technik - „Die Photovoltaik“

Wie funktioniert die Solarzelle?
Die Umwandlung von Licht in elektrischen Strom.

Die Solarmodule wandeln das Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um. Dabei sind es die Solarzellen, bei denen die eigentliche Umwandlung stattfindet. Die Solarzellen bestehen aus hochreinem Silizium, welches durch gezielte Dotierung ( Verunreinigung ) Eigenschaften eines Halbleiters erhält. Trifft Sonnenlicht auf die Oberfläche der Solarzelle entsteht zwischen der Ober- und Unterseite der Zelle eine Spannung. Verbindet man nun die beiden Seiten der Solarzelle miteinander, fließt elektrischer Strom und die Zelle gibt Leistung ab. Um die gewünschte Spannung zu erzeugen, werden mehrere Zellen elektrisch in Reihe geschaltet. Den gewünschten Strom erhält man durch Parallelschaltung der Zellen.

Aufbau eines PV-Moduls


Die Solarzellen sind sehr dünn (in der Regel etwa 0,3 mm), dadurch sind sie sehr empfindlich und müssen vor äußeren Witterungseinflüssen geschützt werden. Zur Sicherheit werden die Zellen in ein Solarmodul eingebaut. Das Solarmodul besteht aus einer gehärteten Glasscheibe, hinter der die Zellen aufgereiht werden. Auf der Rückseite werden die Zellen durch eine Kunststoffschicht geschützt. Die elektrischen Anschlüsse der Zellen werden aus dem Modul heraus zu einer Anschlussdose geführt.

Aufbau und Funktionsweise einer Solarstromanlage

Spezielle Halterungssysteme bieten der Anlage, auch bei hoher Schneelast und bei starkem Wind, einen sicheren Halt.
Hauptmerkmal von netzgekoppelten PV-Anlagen ist Ihre Anbindung an das öffentliche Stromversorgungsnetz. Seit dem 1.000-Dächer-Förderprogramm (1991-1995) werden verstärkt netzgekoppelte PV-Anlagen in Deutschland errichtet. Mit dem 100.000-Dächer-Programm (seit 1999) und dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG, seit 1.4.2000) hat die Bundesregierung erfolgreiche Markteinführungsprogramme für netzgekoppelte PV-Anlagen gestartet, die weltweit viel Beachtung finden.

Was ist eine Solarstromanlage?

Kernstück jeder Solarstromanlage ist der aus mehreren Solarmodulen bestehende Solargenerator. Die Solarmodule werden mit Wechselrichtern verbunden, damit der elektrische Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt werden kann.
Dieser Strom weist dieselbe Qualität auf, die im öffentlichen Stromversorgungsnetz zur Verfügung gestellt wird.

Die Solarstromanlage besteht aus den folgenden Komponenten:

  • - Solarmodule zur Umwandlung von Licht in elektrischen Strom
  • - Wechselrichter zur Aufbereitung des Solarstroms in Netzqualität
  • - Sicherheitskomponenten zur elektrischen Absicherung der Anlage
  • - Wechselstromzähler zur Erfassung des Ertrags
  • - Montagesystem zur Befestigung der Module für Schräg-, Flach- und Indach

Durch die Förderung des EEG wird eine netzgekoppelte Solarstromanlage in Deutschland so betrieben, dass die erzeugte Energie vollständig in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Dazu wird analog zu dem Bezugszähler im Haus, ein Einspeisezähler installiert. Er zählt den Strom, der in das öffentliche Netz abgegeben wird. Der Anlagenbetreiber entnimmt wie gewöhnlich seinen Strom aus dem Netz.

Aufbau einer Photovoltaikanalge

Wozu eine Solarstromanlage?

Wenn Sie zukunftsorientiert denken und etwas zu dem Umweltschutz beitragen wollen, dann ist eine Solarstromanlage genau das Richtige. Sie verbessern damit nicht nur Ihr Umweltbewußtsein, sondern tragen zu einem modernen, nachhaltigen Denken einen wichtigen Teil bei.
In der Bundesrepublik unterliegt die Gewinnung von Solarstrom einer finanziellen Förderung.
Die gesetzlich garantierte Vergütung verschafft Ihnen eine solide Rendite, die zudem umweltfreundlich ist.